Die Bedeutung von Ketonen und DKA für Menschen mit DiabetesAG

Gibran spielte als Kind gerade Fussball, als er kurz darauf aufgrund seiner ersten Episode einer diabetischen Ketoazidose (DKA) im Spital aufgenommen wurde.

«Ich musste alle fünf Minuten auf die Toilette, mir war übel, ich fühlte mich dehydriert und mein Atem roch merkwürdig», erinnert er sich. Zu dem Zeitpunkt, als seine Eltern mit ihm ins Spital kamen, hatte er in den vorangegangenen zwei Wochen bereits 9 Kilogramm an Gewicht verloren und stand kurz davor, ins Koma zu fallen. In der Folge wurde bei Gibran, heute Fussballtrainer einer Jugendmannschaft, Typ-1-Diabetes diagnostiziertAF,AG.

Es kommt nicht selten vor, dass Menschen mit Diabetes die Symptome eines hohen Ketonspiegels oder einer DKA einer anderen Erkrankung wie Grippe zuordnenAQ. Jedoch könnte für die Symptome eine schwerwiegendere Erkrankung die Ursache sein: die diabetische Ketoazidose (DKA). Dabei handelt es sich um eine Erkrankung, die jede Person mit Diabetes betreffen kann, insbesondere insulinpflichtigeAL und mit SGLT2-HemmerAR behandelte Menschen.

Bei Menschen mit Diabetes ist die DKA tatsächlich der häufigste Grund für eine Notfallbehandlung, oft im Zusammenhang mit einem hohen Glukosespiegel.AH,AJ Die Erkrankung kann aber auch ohne einen erhöhten Glukosespiegel auftretenAH,AO.

Sie wissen nicht viel über die DKA?

Damit sind Sie nicht alleineAI,AS.

46%

DKA-Symptome sind 46 % aller Menschen mit Diabetes nicht bekanntAI,AS.

Wenn Sie vermuten, dass Sie an einer DKA erkrankt sein könnten, begeben Sie sich umgehend in ärztliche BehandlungAG.

Lesen Sie hier weiter, um mehr über die diabetische Ketoazidose zu erfahren:

  • Was genau ist eine DKA und was sind ihre Ursachen?
  • Anzeichen und Symptome einer DKA
  • Einer DKA vorbeugen

Was genau ist eine diabetische Ketoazidose (DKA)?

Ketone können sich ansammeln, wenn der Körper nicht über genügend Insulin verfügtAG.

  1. Ohne Insulin können die Zellen Glukose (Zucker) nicht als Energiequelle nutzenAG. In der Folge reichert sich Glukose im Blut anAD.
  2. Da der Körper weiterhin Energie benötigt, beginnt er unter Umständen, Fett abzubauen, um dieses anstelle von Glukose als Energiequelle zu nutzenAE.
  3. Beim Abbau von Fett entstehen Ketone, saure chemische Verbindungen, die sich im Blut ansammeln könnenAE.

Eine geringe Menge an Ketonen im Blut ist normalAK – in der Regel liegt solch ein Ketonspiegel unter 0.6 mmol/lAL. Bitte sprechen Sie unbedingt mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, um gemeinsam einen Massnahmenplan zu entwickeln, falls Ihr Ketonspiegel über 0.6 mmol/l steigt.

Wenn sich zu viele Ketone in Ihrer Blutbahn ansammeln, können diese zu einer gefährlichen Übersäuerung des Blutes führen. Ohne Behandlung kann die Anreicherung von Ketonen zu einer DKA führen, einer lebensbedrohlichen Erkrankung,AE die nicht zu Hause behandelt werden kann, sondern eine ärztliche Notfallbehandlung erfordertAM.

Was sind die Ursachen für eine DKA?

Eine DKA wird durch zu wenig Insulin im Körper verursacht. Bestimmte Umstände wie Stress oder Krankheiten können dazu führen, dass der Körper mehr Insulin als gewöhnlich benötigt. Dadurch steigt das Risiko für die Entwicklung einer DKAAM.

Zu den häufigen Auslösern einer DKA zählenAM:

  • Das Auslassen einer oder mehrerer Insulindosen
  • Die Anwendung von abgelaufenem oder verdorbenem Insulin
  • Krankheiten oder Infektionen
  • Dehydrierung, beispielsweise durch Erbrechen
  • Starker körperlicher oder emotionaler Stress
  • Alkoholkonsum
  • Bestimmte Medikamente wie SGLT2-Hemmer

Anzeichen und Symptome einer DKA – und wie man diese erkennt.

Der Ketonspiegel kann zunächst langsam ansteigen,AN sich jedoch innerhalb weniger Stunden zu einem Notfall zuspitzenAH,AN,AP.

Zu den frühen Symptomen gehörenAM:

  • Übermässiger Durst
  • Starker Hunger
  • Häufiges Wasserlassen
  • Dehydrierung


     

Zu den schweren Symptomen gehörenAM:

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • Fruchtig riechender Atem, verursacht durch Ketone
  • Schnelles, tiefes Atmen
  • Verwirrung
  • Müdigkeit/Erschöpfung oder Schwäche
  • Bewusstseinsverlust

Tipps für das Diabetesmanagement zur Vorbeugung einer DKA.

Wenn Sie an Diabetes leiden, können Ihnen die folgenden Tipps bei der Vorbeugung eines erhöhten Ketonspiegels und einer Notfallsituation helfenAM:

  • Wenden Sie Ihr Insulin oder andere Diabetesmedikamente gemäss den Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin an.
  • Überprüfen Sie Ihre Insulinpumpe auf Probleme oder Unterbrechungen, die verhindern könnten, dass Ihnen Insulin verabreicht wird.
  • Besprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin notwendige Massnahmen im Falle von Krankheiten, da diese eine DKA auslösen können.

Beim Diabetesmanagement sind Sie nicht auf sich allein gestellt. Erstellen Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer ÄrztinAM einen Massnahmenplan und besprechen Sie, wann diese Massnahmen ergriffen werden müssen.

Diabetische Ketoazidose: Ihre häufig gestellten Fragen.

Inwiefern unterscheidet sich eine DKA von einem hohen Glukosespiegel (Hyperglykämie)?

Eine Hyperglykämie liegt vor, wenn sich zu viel Glukose in der Blutbahn befindetAC. Im Falle einer DKA kann der Glukosespiegel erhöht sein, kann jedoch auch unter 11.1 mmol/L liegenAH.

Eine DKA ist durch gefährlich hohe Ketonspiegel gekennzeichnet, die das Blut übersäuern. Wenn der Körper nicht über ausreichend Insulin verfügt, um Glukose als Energiequelle zu nutzen, beginnt er stattdessen, Fett abzubauen. Hierbei entstehen Ketone, die sich schnell ansammeln und zu einer gesundheitlichen Bedrohung führen könnenAN.

Bei welchen Glukosespiegeln liegt eine DKA vor? Kann eine DKA auch bei einem normalen Glukosespiegel auftreten?

Eine DKA-Diagnose wird in der Regel bei Glukosespiegeln von mindestens 13.9 mmol/L gestellt. Die diabetische Ketoazidose kann allerdings auch auftreten, wenn der Glukosespiegel nicht erhöht ist. In diesem Fall wird diese als euglykämische DKA bezeichnet, die seltener ist als die typische DKAAH.

Können Menschen mit Typ-2-Diabetes an einer DKA erkranken?

Ja, bei Menschen mit Typ-2-Diabetes kann eine DKA auftreten, auch wenn die Erkrankung bei Menschen mit Typ-1-Diabetes häufiger auftrittAM. Wenn Sie Typ-2-Diabetes haben, kann die Anwendung von SGLT2-Hemmern Ihr DKA-Risiko erhöhen, jedoch bleibt das Risiko relativ geringAR.

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24. Mittel- und Gegenständeliste des Bundesamtes für Gesundheit, Quelle: https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/versicherungen/krankenversicherung/krankenversicherung-leistungen-tarife/Mittel-und-Gegenstaendeliste.html

25. Im Vergleich mit anderen von Patient:innen selbst anzubringenden Sensoren. Daten liegen vor. Abbott Diabetes Care.

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30. Die Aussage basiert auf der Anzahl der Nutzer:innen des FreeStyle Libre Messsystems weltweit im Vergleich zu der Nutzeranzahl anderer führender sensorbasierter Glukose-Messsysteme für den persönlichen Gebrauch. Daten liegen vor. Abbott Diabetes Care Inc.

31. Der FreeStyle Libre 3 Plus Sensor ist zur Verwendung mit dem myLoop System zur automatischen Insulindosierung, einschliesslich der CamAPS® FX App und der YpsoPump Insulinpumpe, freigegeben. Einzelheiten zur Verwendung der FreeStyle Libre 3 Sensoren mit dem myLoop System können Sie den im Lieferumfang der CamAPS® FX App enthaltenen Produktinformationen entnehmen.

32. LibreLinkUp ist kompatibel mit der Omnipod® 5 Cloud-Verbindung, die durch die Verknüpfung mit der Omnipod® ID, hergestellt werden kann.

33. Die mylife CamAPS FX App ist nur mit bestimmten Mobilgeräten und Betriebssystemen kompatibel. Vor Beginn der App-Nutzung bitte die Webseite www.camdiab.com/de besuchen, um mehr Informationen zur Gerätekompatibilität zu erhalten.

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**Anrufe beim Kundenservice können aufgenommen und von Abbott auf Servern in der EU aufbewahrt werden. Mit der Benutzung der Nummern 0800 804 404, 0800 102 102 und 0800 330 333 stimmen Sie diesem Vorgehen zu. Kostenlos aus dem schweizerischen Fest- und Mobilfunknetz im Inland.

Der Sensor der FreeStyle Libre Glukose-Messsysteme («Sensor») ist bei Verwendung mit einem kompatiblen Gerät zur Messung der Glukosekonzentration in der interstitiellen Flüssigkeit bei an Diabetes mellitus erkrankten Personen ab 2 Jahren (FreeStyle Libre 2 Plus und FreeStyle Libre 3 Plus Sensoren) einschliesslich Schwangeren angezeigt.

Die Indikation für Kinder (2 bis 12 Jahre) ist auf Kinder unter der Aufsicht einer mindestens 18 Jahre alten Betreuungsperson beschränkt. Die Betreuungsperson ist dafür verantwortlich, das Kind bei Verwendung des Sensors und des kompatiblen Geräts zu betreuen und dem Kind dabei zu helfen, die Sensor-Glukosewerte zu interpretieren bzw. dies selbst zu übernehmen.

Der Sensor und das kompatible Gerät sollen die Blutzuckerbestimmung bei der Selbstbehandlung von Diabetes, einschliesslich der Dosierung von Insulin, ersetzen.

Abbildungen sind Agenturfotos, mit Models gestellt. Glukosedaten dienen zur Illustration, keine echten Patientendaten.

Alle Rechte vorbehalten. Libre, das Schmetterlingslogo, die Form und das Erscheinungsbild des Sensors, die Farbe Gelb sowie sämtliche damit zusammenhängende Marken und/oder Designs sind das geistige Eigentum der Abbott Unternehmensgruppe in ausgewählten Ländern.

Apple und das Apple Logo sind eingetragenen Marken von Apple Inc., in den USA und anderen Ländern. App Store ist ein Warenzeichen von Apple Inc.

Google Play und das Google Play-Logo sind Marken von Google LLC.

NovoPen® 6 und NovoPen Echo® Plus sind eingetragene Marken der Novo Nordisk A/S.

mylife, YpsoPump und myLoop sind registrierte Handelsmarken von mylife Diabetes Care AG oder ihren Tochtergesellschaften. CamAPS ist eine eingetragene Marke von CamDiab Ltd. Andere Handelsmarken und Handelsnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber. Für die Nutzung des FreeStyle Libre 3 bzw. des FreeStyle Libre 3 Plus Sensors mit myLoop konsultieren Sie bitte das Benutzerhandbuch der CamAPSFX App.

Omnipod ist eine eingetragene Marke der Insulet Corporation und wird mit Genehmigung verwendet. Andere Marken sind Eigentum der jeweiligen Inhaber. Der Omnipod 5 ist für Menschen mit Typ-1-Diabetes ab 2 Jahren geeignet.

 

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