Erfahrungsbericht

Diabetes und Genuss im Alltag?

Wie Harry Wijnvoord beides zusammenbringt

Fünf- bis sechsmal am Tag in die Fingerkuppe stechen – und trotzdem den Überblick verlieren: So sah der Alltag von Moderator und Hobbykoch Harry Wijnvoord kurz nach seiner Typ-2-Diagnose aus. Bekannt aus TV und Radio, erzählt er hier, wie er gelernt hat, seine Zuckerwerte im Blick zu behalten – ohne auf den Genuss zu verzichten, der für ihn zum Leben gehört.

„Meine Fingerkuppen sahen aus wie eine Kraterlandschaft.“ So beschreibt Harry Wijnvoord die erste Zeit nach seiner Diagnose. Was für viele Menschen mit Diabetes zum Alltag gehört – die regelmäßige Blutzuckerkontrolle – wurde für ihn so unangenehm, dass er sie immer öfter ausfallen ließ.

Dabei hatte alles ganz harmlos begonnen.

Eine Diagnose, mit der er nicht gerechnet hatte

Eigentlich war es nur ein routinemäßiger Gesundheitscheck für die Teilnahme an einer TV-Show. Doch die Ergebnisse veränderten für Harry Wijnvoord einiges: stark erhöhte Zuckerwerte, Typ-2-Diabetes.

„Ich war schockiert, weil ich überhaupt keine Symptome hatte. Dazu kam die Sorge, für immer auf gutes Essen und kulinarische Abende mit Freunden verzichten zu müssen“, erinnert sich der leidenschaftliche Genießer.

Viel Zeit, die Diagnose zu verarbeiten, blieb ihm nicht. Um die erhöhten Werte in den Griff zu bekommen, musste er für eine Übergangszeit täglich Insulin spritzen und fünf- bis sechsmal am Tag den Blutzucker kontrollieren. Gerade diese häufigen Messungen empfand er als belastend – bis er sie schließlich immer häufiger vermied.

Dabei ist die regelmäßige Blutzuckerkontrolle bei Diabetes kein Zusatzaufwand neben der eigentlichen Behandlung, sondern deren Grundlage: Nur wer seine Werte kennt, kann Insulin, Ernährung und Bewegung richtig aufeinander abstimmen. Wer regelmäßig seinen Zuckerwert messen soll, kennt Harrys Dilemma vielleicht: Wenn jede Kontrolle unangenehm ist, gerät sie im hektischen Alltag schnell in den Hintergrund – und damit auch der Überblick über die eigenen Werte und letztlich das eigene Wohlbefinden.

Der Wendepunkt: sehen, statt raten

Doch diese Zeiten sind für Harry vorbei: Seitdem er ein kontinuierliches Glukosemesssystem nutzt, hat er seine Zuckerwerte im Blick. Der Sensor wird an der Rückseite des Oberarms angebracht und überträgt die Werte samt Glukoseverlaufs-Trend auf das Smartphone1 – ganz diskret2 und schmerzfrei3.

Für ihn war vor allem eines hilfreich: zu sehen, wie sein Körper auf verschiedene Mahlzeiten reagiert. 

„Durch die Libre App1 habe ich gelernt, was meinen Zucker hochtreibt und was nicht. Heute weiß ich, dass schon kleine Tricks im Alltag die Werte stabilisieren.“ – Harry Wijnvoord

Das gibt ihm Sicherheit statt Sorge.

Heute braucht Harry Wijnvoord kein Insulin mehr zur Behandlung seines Typ-2-Diabetes. Auch sein Langzeitzuckerwert (HbA1c) hat sich seither deutlich verbessert.4-7 Das Libre Messsystem nutzt er weiterhin.

Bewusster Genuss statt striktem Verzicht

Harrys Erfahrung zeigt, worum es bei einem guten Diabetesmanagement oft geht: nicht um Verzicht um jeden Preis, sondern darum, den eigenen Körper besser zu verstehen – und daraus kleine, alltagstaugliche Entscheidungen abzuleiten.

Mit Diabetes nach Deinen Regeln leben8

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Referenzen:

  1. Die Libre App ist nur mit bestimmten Mobilgeräten und Betriebssystemen kompatibel. Bevor Sie die App nutzen möchten, besuchen Sie bitte die Webseite www.FreeStyleLibre.de um mehr Informationen zur Gerätekompatibilität zu erhalten. Die Nutzung der Libre App erfordert eine Registrierung bei LibreView.
  2. Im Vergleich mit anderen am Körper zu tragenden Sensoren. Daten liegen vor. Abbott Diabetes Care.
  3. Daten liegen vor. Abbott Diabetes Care. 
  4. Yaron et al. Diabetes Care 2019; 42 (7): 1178–1184.
  5. Fokkert M. et al., BMJ Open Diab Res Care. 2019; 7(1): e000809.
  6. Evans M et al., Diabetes Ther. 2022.; 13: 1175–1185.
  7. Klausmann G et al. Diabetes Technology & Therapeutics, 2020; 22: A69-A70.
  8. Taylor L. Clark, William H. Polonsky, Emily C. Soriano, Diabetes Technology & Therapeutics, 2024.

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